Leistungen

Unsere Kompetenz im Überblick

Die Kernkompetenz der Inosens GmbH ist die Bereitstellung innovativer Dienstleistungen im Hard- und Softwarebereich der Bild- und Bildsequenzanalyse für die Automobilindustrie, Automation, sowie artverwandter Branchen.

Als spezialisiertes Ingenieurbüro ergänzen wir Ihre Entwicklungsabteilung mit Beratungs- und Entwicklungsdienstleistungen und sorgen dafür, dass Ihr Unternehmen effizienter neue optische Anwendungen umsetzen und schneller am Markt einführen kann.

Car_HumanSilhouette_Digital_Service

Bildverarbeitung

tof-prinzip

3D-Distanzmessung

Car_Analysis_Computer

Hardware in the Loop

Car_Digital_Services

Software Engineering

Ein kleiner Einblick in unsere Projekte

Bei dem sogenannte Vision-based Convenience and Safety Assistant, kurz VICOS, handelt es sich um ein optisches Fahrerassistenzsystem, dass auf der einen Seite die schlüsselabhängige Fahreridentifikation ersetzt und dem Fahrer ein zusätzliches Maß an Komfort bereitstellt. Auf der anderen Seite soll das System Fahrern, die noch nie Kontakt zu dem entsprechenden Fahrzeug hatten, eine Konfiguration für die Komforteinstellungen des Fahrers vorschlagen.

Das System basiert auf einer optischen Fahreridentifikation (FID), die analog zur schlüsselabhängigen Fahreridentifikation den Fahrer identifiziert und den Fahrerarbeitsplatz auf die zuletzt von dem Fahrer abgespeicherte Konfiguration wiederherstellt. Im Anschluss wird jedoch bei der optischen FID noch einmal verifiziert, ob es sich bei dem Fahrer auch wirklich um den Identifizierten handelt und seine persönlichen Daten (Kontakte, Navigationsziele, Radiosender, etc.) werden freigegeben.

Allerdings lassen sich anhand der für die optische Fahreridentifikation notwendigen Daten weitere Applikationen realisieren:

Vorschlagen einer, auf den Fahrer abgestimmt, Konfiguration der Komfortfunktionen (Fahrersitz, Lenksäule und Außenspiegel).

Nachführen der Außenspiegel bei längeren Fahrten, da sich hier die Haltung des Fahrers verändert und damit sich sein Blickfeld, besondern nach hinten, verschlechtert.


Leistungsumfang

Evaluierung von mehreren Personenidentilikationsalgorithmen im Fahrzeuginnenraum (Aufbau einer Datenbank mit 100 Probanden).

Entwicklung und Implementierung von den oben beschriebenen Komfort- und Sicherheitsfunktionen (u.a. Anbindung an die Fahrzeuginfrastruktur, wie Sensorik und Aktorik).

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) tragen im maßgeblichen Sinne zur Automation und somit zur Kostenreduktion im Bereich der Logistik bei. FTS steuern autonom die zu be- oder entladenen Lagerstellen der Waren in einer Industrieanlage an. Diese Führung der FTS erfolgt beispielhaft mittels Laser-Scanner, RFID oder Induktion.

Befindet sich das FTS unmittelbar vor dem Lagerplatz, ist es mit der Aufnahme der variablen Ware konfrontiert. Die Waren und Güter in einem Hochregallager werden auf, bzw. in, unterschiedlichen Ladungsträgern, wie Europa- Paletten oder Gitterboxen, gelagert. Diese Ladungsträger autonom aufzunehmen und abzustellen ist die Aufgabe eines FTS. Die Lage der Paletten auf oder in dem Stellplatz ist jedoch mit Toleranzen behaftet, bedingt durch die Variabilität des verwendeten Palettentyps und durch eine ungenaue manuelle Positionierung der abgeladenen Paletten durch einen menschlichen Bediener. Die Ansteuerung des Lagerplatzes durch das FTS ist Stand der Technik, die automatisierte Lageerkennung der Palette im Hochregal zur automatischen Steuerung der Aufnahme der Palette jedoch nicht.

Im Auftrag eines der Marktführer für Fahrerlose Transportsysteme in Europa wurde ein System entwickelt, dass dieser Problematik Rechnung trägt. Die exakte Erkennung der Lage des Ladungsträgers erfolgt hierbei durch die Auswertung der Tiefenkarte eines flächigen, monokularen 3D Time-of-Flight (ToF) Sensors.

Ein Prototyp des Systems wurde auf der CeMAT 2008 in Hannover vorgestellt.


Leistungsumfang

Durchführung einer Machbarbeitsstudie und Entwicklung von Algorithmen zur Lageerkennung von Ladungsträgern (basierend auf aufgenommenen Beispielsequenzen)

Aufbau eines prototypischen Live-Systems (optimiert für den industriellen Einsatz), mit Steigerung der Systemperformance

Portierung auf einen eingebettetes System zur Kommunikation mit dem FTS

Basierend auf einem FPGA wurde eine universelle Schnittstelle für (Bild-) Sensoren entwickelt, um die Rohdaten (und Steuersignale) unmittelbar hinter dem Sensor abzugreifen und zwischenzuspeichern. Die zwischengespeicherten Daten können dann beliebig oft wieder eingespeist werden, um beispielsweise die Algorithmen eines, dem Sensor im Signalpfad folgenden, Steuergerätes zu evaluieren. Somit können beispielsweise unterschiedliche Versionen der Algorithmen miteinander verglichen werden oder anhand von Modifikationen der Rohdaten die Datenbasis vergrößert werden.

Der Funktionsumfang umfasst:

Aufnahme von Signalen (Bilddaten, diverse digitale I/O) im laufenden Betrieb, unter realen Bus- und Prozessorlastbedingungen (kein Diagnose-Modus).

Reproduzierbares Einspeisen von Signalen im laufenden Betrieb, unter realen Bedingungen mit dem eingebetteten Zielsystem mit finaler Hard- und Software (kein Diagnose-Modus).

Das Übertragen und Einspielen von Bilddaten des eingebetteten Kamerasystems zum/vom PC ist zum Speichern bzw. Bearbeiten notwendig. Die Realisierung erfolgt über drei Betriebsmodi:

1. Daten vom Sensor zur Auswerteeinheit durchschleifen (SHORT)

2. Daten durchschleifen und zum PC übertragen (CAPTURE)

3. Aufgezeichnete Daten in die Auswerteeinheit einspielen (INJECT)

Die Datenabnahme erfolgt in diesem Fall via Auftrennung einer Flachbandkabelverbindung zwischen Sensor und Auswerteeinheit.


Eigenschaften

kompakte Abmessungen (55 x 50 mm)

USB 2.0 HighSpeed Schnittstelle (max. 480 MBit), ausreichend für 30fps bei einer Auflösung von 752 x 480 Bildpunkten

50 verfügbare I/Os zum Anschluss von beliebigen (Bild-) Sensoren mit digitalem Ausgang

Abbildung des gewünschten Interface im FPGA als IP-Core (SPI, I²C, Ethernet, CAN, USB, RS232 oder parallel)